18. Mai 2011

airberlin steigert Umsatz auf 751,6 Mio. Euro

  • Erstes Quartal 2011 belastet durch Unruhen in Nordafrika, Luftverkehrssteuer und Kerosinpreis sowie kalendarisch bedingtes Fehlen des Ostergeschäfts
  • Nettoergebnis sinkt von -93,6 Mio. im Vorjahr auf -120,6 Mio. Euro
  • Positiver Nachfrage- und Buchungstrend

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft airberlin bleibt trotz des unter den Erwartungen gebliebenen 1. Quartals für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres verhalten zuversichtlich. airberlin CEO Joachim Hunold sagte bei der Vorlage des Zwischenberichts für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2011: „Wir gehen unverändert von höheren Umsätzen und einem positiven operativen Ergebnis für das Gesamtjahr aus, wenn die Rahmenbedingungen sich nicht noch weiter verschlechtern, denn der Nachfrage- und Buchungstrend ist positiv. Wir erwarten einen Anstieg der Passagierzahl um vier bis fünf Prozent und einen höheren Sitzladefaktor. Unsere Leistungspalette wird mit einem leicht erweiterten Flugangebot und einer umfangreichen Komfortoffensive ausgebaut. Dabei steht die Stärkung der Drehkreuze Berlin, Düsseldorf und Palma de Mallorca ebenso im Vordergrund wie der Ausbau unserer Ziele in Italien.“ Die vollständige Integration der Tochtergesellschaft LTU werde zudem Synergien auf der Kostenseite heben, betonte Hunold.

 

Die Air Berlin PLC hat im ersten Quartal ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 751,6 Millionen Euro (690,9 Mio.) und die Passagierzahlen um 1,9 Prozent auf 6,87 Millionen (6,74 Mio.) gesteigert. airberlin CFO Ulf Hüttmeyer sagte dazu: „Das Ergebnis blieb hinter unseren Erwartungen zurück – überwiegend durch Flugausfälle wegen der politischen Unruhen in mehreren nordafrikanischen Ländern und des kalendarisch bedingten Fehlens des touristisch wichtigen Ostergeschäfts. Durch die Einführung der Luftverkehrssteuer konnten wir zudem den schnell und stark gestiegenen Kerosinpreis nicht vollständig an die Kunden weitergeben.“ So ist das EBITDAR (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingaufwendungen) von 44,1 Mio. Euro auf -25,7 Mio. Euro und das EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von -98,6 Mio. Euro auf -188,3 Mio. Euro zurückgegangen. Das Finanzergebnis hat sich von -32,9 Mio. auf 14,6 Mio. Euro verbessert, das Eigenkapital verringert sich von 538,2 Mio. Euro auf 376,7 Mio. Euro, und die Nettoverschuldung sinkt auf 531,2 Mio. Euro (600,1 Mio. Euro).

 

airberlin ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands. Das Unternehmen beschäftigt 8.900 Mitarbeiter. Allein 2010 erhielt airberlin mehr als 10 Auszeichnungen für Service und Qualität. Die Flotte umfasst 170 Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von fünf Jahren. Damit verfügt airberlin über eine der jüngsten Flotten in Europa. Ihre modernen Jets sorgen durch ihren sparsamen Kerosinverbrauch für eine nachhaltige Reduzierung von Schadstoffemissionen im Luftverkehr. Als eine der wichtigsten Fluggesellschaften in Europa fliegt airberlin zu 163 Destinationen in 39 Ländern. Im Jahr 2010 wurden 33,6 Millionen Passagiere befördert. airberlin hat eine Beitrittserklärung zum weltweiten Luftfahrt-Bündnis oneworld® unterschrieben. Die Vollmitgliedschaft ist für Anfang 2012 vorgesehen. Seit November 2010 bietet airberlin Flüge unter gemeinsamer Flugnummer mit American Airlines und Finnair an.

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