airberlin-Aktie, XETRA: 0,43 EUR, 22.09.2017, 17:35
19. Mai 2017

Fortschritte beim Umbau der airberlin

Das Geschäftsergebnis für das erste Quartal 2017

Kennzahlen

Q1 2017 in €

Q1 2016 in €

Umsatz

649,6 Millionen

737,1 Millionen

EBIT

-272,3 Millionen

-172,2 Millionen

Restrukturierungskosten

5,9 Millionen

-

Nettoergebnis

-293,3 Millionen

-182,3 Millionen

Sitzladefaktor

80,6 Prozent

83,4 Prozent


Das erste Quartal 2017 ist weiter durch negative Struktureffekte der alten airberlin geprägt.
Hinzu kommen externe Faktoren wie der Streik der Bodendienstleister am Flughafen Berlin-Tegel sowie die operativen Einschränkungen durch den neuen Bodendienstleister, die zu Flugstreichungen und Kapazitätsreduzierungen führten.

Ausblick und Fortschritte in der Restrukturierung

Winkelmann: „Wir haben 2017 jede Menge Arbeit vor uns. Aufgrund der infrastrukturellen Grenzen in Berlin werden wir beim weiteren Ausbau unserer Langstrecke zunächst einen stärkeren Fokus auf Düsseldorf legen. Der Umbau der airberlin läuft. Wir werden uns nun in aller Konsequenz den nächsten Schritte für die Neuaufstellung der airberlin widmen.“

Die strategische Kehrtwende für die neue airberlin wurde Ende 2016 eingeleitet. Seitdem hat die Airline drei wesentliche Fortschritte erzielt:

  • Die neue airberlin konzentriert ihr Streckennetz auf Flüge innerhalb Deutschlands, zu europäischen Städtezielen und mehr Langstreckenverbindungen. Sie bietet ab Mai 2017 noch mehr Verbindungen in die USA an. Ferner hat airberlin ihr Netzwerk auf die neue Flottenzielgröße von 75 Flugzeugen angepasst und ihr Streckennetz bereits von 387 auf unter 100 Strecken gestrafft. Die Flottenharmonisierung auf Airbus wurde abgeschlossen.
  • Das Wet-Lease-Abkommen mit der Lufthansa Group über 38 Flugzeuge entwickelt sich erfolgreich. Wie geplant, wurden bereits 35 von 38 Flugzeugen erfolgreich transferiert.
  • Die Trennung vom saisonabhängigen Warmwasser-Touristik-Geschäft ist angelaufen. In einem ersten Schritt wurden mit Beginn des Sommerflugplans 2017 35 Ferienflieger zu NIKI transferiert. Der zweite Schritt steht nun mit der formellen Genehmigung des Joint Ventures zwischen Etihad, NIKI und TUI aus.

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