airberlin-Aktie, XETRA: 0,43 EUR, 18.08.2017, 16:26

Finanz-Glossar

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A

Abschreibungen Planmäßige oder außerplanmäßige Wertminderungen von Vermögensgegenständen
Ad-hoc Kursbeeinflussende Unternehmensmeldungen werden von Aktiengesellschaften im Rahmen von Ad-hoc Meldungen gemäß § 15 des Wertpapierhandels-Gesetzes (WpHG) publiziert.
Ancillary Revenue Zusatzerlös, der über den Ticketverkauf hinaus erzielt wird.
Anfangskurs / Eröffnungskurs Der Anfangs- oder Eröffnungskurs ist der Kurs, der zu Beginn eines jeden Börsentages bei fortlaufend gehandelten Papieren festgestellt wird.
Anlagenintensität Beschreibt das Verhältnis von Anlagevermögen zu Gesamtvermögen.
Anleihe Sammelbegriff für festverzinsliche Schuldverschreibungen mit vertraglich fixierter Tilgung, die den Schuldnern langfristige Finanzierungsmittel bereitstellen.
Aquisition and leveraged finance Finanzierung von Unternehmenstransaktionen, die zum Wechsel von Eigentumsverhältnissen führen, wobei Eigen- und Fremdmittel eingesetzt werden
Assoziiertes Unternehmen Ein Unternehmen ist für ein anderes Unternehmen (Investor) ein assoziiertes Unternehmen, wenn der Investor auf das assoziierte Unternehmen einen maßgeblichen jedoch keinen beherrschenden Einfluss ausübt. (Beteiligungshöhe unter 20 Prozent)
At-Equity-Bewertung Bewertung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, wobei deren anteiliges Eigenkapital und anteiliges Jahresergebnis berücksichtigt werden.

B

Börsenplatz Sitz der Wertapapierbörse

C

Call option (Kaufoption) Gibt dem Käufer das Recht ein bestimmtes Wertpapier zu einem festgelegten Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kauf.
Cap Vertragliche Verienbarung, bei der ein Käufer gegen Zahlung einer Prämie für eine vereinbarte Laufzeit eine garantierte Zinsobergrenze erwirbt. Übersteigt der Marktzins an den einzelnen Zinsfestlegungszeitpunkten für die nächste Zinsperiode diese Grenze, muss der Cap-Verkäufer den Differenzbetrag ausgleichen.
Cashflow Kennzahl für die Ertrags- und Finanzkraft eines Unternehmens im Rahmen einer Unternehmensanalyse. Sie gibt einen Hinweis darauf, in welchem Maß ein Unternehmen aufgrund seines wirtschaftlichen Umsatzes innerhalb eines Abrechnungszeitraums, über flüssige Mittel verfügt.
Corporate Governance Verhaltenskodex, der Richtlinien für eine transparente Leitung und Überwachung von Unternehmen definiert. 

D

Derivate Abgeleitete Finanzinstrumente, deren Bewertung von der Preisentwicklung des jeweiligen Basiswerts - zum Beispiel Aktie, Zinssatz, Devisen oder Waren - abhängt.
Designated Sponsor Als "Designated Sponsor in Xetra" bezeichnet man ein Kreditinstitut oder einen Finanzdienstleister, der kleinere oder mittlere börsennotierte Unternehmen "betreut". Der Designated Sponsor muss dafür sorgen, dass der Handel reibungslos abläuft.
DVFA/SG-Ergebnis Standardisierte Ergebnisgröße, die gemeinsam von der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlagenberatung (DVFA) und der Schmalenbach-Gesellschaft (SG) entwickelt wurde. Dabei wird das ausgewiesene Ergebnis nach Steuern um die Sondereinflüsse bereinigt, die den Vergleich mit anderen Unternehmen erschweren.

E

EBIT Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit vor Zinsen und Steuern (earnings before interest and tax)
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (earnings before interest, tax, depreciation and amortisation)
EBITDAR Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingaufwendungen (earnings before interest, tax, depreciation, amortisation and rent)
Eigenkapital Mittel, die einem Unternehmen von dessen Eigentümern (Eigentum) unbefristet zur Verfügung gestellt werden.
Eigenkapitalquote Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital
Eigenkapitalrendite Verhältnis aus Ergebnis nach Steuern und eingesetztem Eigenkapital
Eröffnungskurs Der Eröffnungskurs ist der erste Kurs im variablen Handel, der nach Eröffnung des Börsenhandels festgestellt wird.

G

Geschäfts- oder Firmenwert Unterschiedsbetrag zwischen dem Gesamtkaufpreis für ein Unternehmen und allen einzeln bewertbaren Vermögensgegenständen und Schulden.
Gewinnrücklagen Rücklagen, die aus nicht ausgeschütteten Gewinnen angesammelt wurden.

H

Hauptversammlung Bei der Hauptversammlung wird über die Entwicklung des Unternehmens berichtet und u.a. der Aufsichtsrat gewählt. Daneben werden z.B. Entscheidungen über die Verwendung des Bilanzgewinns oder die Veränderung des Grundkapitals getroffen. 
Hedging Durch den Kauf bzw. den verkauf von Derivaten können Wertpapierpositionen gegen Kursentwicklungen abgesichert werden.

I

IFRS/IAS International Financial Reporting Standards, Rechnungslegungsvorschriften, die vom International Accounting Standards Board (IASB) erlassen werden.
Institutionelle Anleger Institutionelle Anleger können Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, Kapitalanlagegesellschaften oder auch Banken sein, die regelmäßig großen Anlagebedarf haben.
Investor Relations Der Begriff Investor Relations bezeichnet die Kontaktpflege zu Aktionären bzw. Investoren, Analysten und Finanzmedien.
ISIN Die International Security Identification Number dient der internationalen Identifikation von Wertpapieren.

J

Joint-Venture Wirtschaftliche Zusammenarbeit von Unternehmen, in der Regel zeitlich und sachlich begrenzt. 

K

Kapitalkonsolidierung Kapitalverflechtung, die zwischen den Unternehmen eines Konzerns existieren, müssen im Rahmen des Konzernabschliusses konsolidiert werden. 
Konsolidierungskreis Kreis der Konzernunternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden
Kupon Ein Kupon ist der  Zinsschein eines festverzinslichen Wertpapieres.

M

Marktkapitalisierung Die Marktkapitalisierung eines Unternehmens ergibt sich aus der Multiplikation von Kurs (Marktpreis) und der gesamten Anzahl der ausgegebenen Anteile des Unternehmens.

N

Namnesaktie, vinkuliert Im Gegensatz zur Inhaberaktie ist die Namensaktie auf den Namen des Besitzers ausgestellt.  Bei sogenannten vinkulierten Namensaktien können die Aktien nur nach Zustimmung der Gesellschaft verkauft werden.

P

Prime Standard Der Prime Standard ist, als Teilbereich des Regulierten Marktes mit weiteren Zulassungspflichten, neben dem General Standard das privatrechtlich organisierte, gesetzlich regulierte Börsensegment der Frankfurter Wertpapierbörse mit den höchsten Transparenzstandards und gleichzeitig die Voraussetzung für eine Aufnahme in die Indizes DAX, MDAX, TecDAX und SDAX[1].
Put option  Nennt man eine Verkaufsoption bzw. den dieser zugrundeliegenden Vertrag, durch den der Käufer der Option das Recht erwirbt, einen bestimmten Bezugswert (z. B. eine Aktie, eine Unze Feingold, o. ä.) innerhalb eines festgelegten Zeitraums zum vereinbarten Preis (Basispreis) zu verkaufen. 

R

Regulierter Markt Der regulierte Markt (auch EU-regulierter Markt) ist ein organisierter Markt sowie ein gesetzlich geregeltes Börsensegment, dessen Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten entgegen dem börsenregulierten Freiverkehr gesetzlich geregelt sind.

S

Schlusskurs Der letzte Kurs, der im variablen Handel am Ende einer Börsensitzung ermittelt wird.
SDAX Auswahlindex für 50 kleinere Unternehmen, sogenannte Small Caps, die den im MDAX enthaltenen Werten hinsichtlich Orderbuchumsatz und Marktkapitalisierung folgen.

W

Wandelanleihe Ein schuldrechtliches Wertpapier, das zu einem festgesetzten Kurs in eine bestimmte Anzahl von anderen Wertpapieren, in der Regel Stammaktien, umgetauscht werden kann.

X

Xetra Bei Xetra (Exchange Electronic Trading) handelt es sich um ein elektronisches Handelssystem der Deutsche Börse AG für den Kassamarkt, dessen Zentralrechner in Frankfurt am Main stehen.